Projekte
Abgeschlossene Projekte
MICRO QUEST: Innovative Quality Evaluation Strategy for Micro-credentials in non-formal VET in Europe
Laufzeit: 01.01.2022 bis 30.06.2024
Die Europäische Kommission definiert Micro Credentials (MCs) im Hochschulbereich als "eine Qualifikation, mit der Lernergebnisse nachgewiesen werden, die in einem kurzen, transparent bewerteten Kurs oder Modul erworben wurden."
Das Projekt MICRO QUEST will angesichts großer Veränderungen im europäischen Berufsbildungssektor die breite Einführung und Verwendung von Micro Credentials in der beruflichen Bildung untersuchen. Unter anderem sollen Fragen zur Qualitätssicherung von MCs und zur gegenseitigen Anerkennung durch verschiedene Einrichtungen formaler und nicht-formaler Bildungsanbieter innerhalb Europas diskutiert werden.
Dazu werden verschiedene Modelle der Qualitätssicherung untersucht und im Kontakt mit Akteuren im Berufsbildungsbereich die Anforderungen für den Einsatz von MCs konkretisiert. Daraus resultierend wird ein Leitfaden für potentielle Anbieter von MCs entwickelt und vorgestellt sowie ein europaweites Netzwerk für berufsbildende Einrichtungen mit MCs aufgebaut.
Adaptives Lernen durch interaktive Lernstifte in Selbstlernphasen
Laufzeit: 01.11.2020 bis 31.08.2023
Durch den Einsatz interaktiver Lernstifte (z. B. tiptoi ©) und durch speziell dafür erstellte Unterrichtsmaterialien kann individuelle Förderung auch in Selbstlernphasen, beispielsweise im Homeschooling, für das Fach Deutsch geschehen. Die SchülerInnen können am multimodal aufbereiteten Unterrichtsgegenstand in ihrem individuellen Lerntempo und durch adaptive Lernzielbestimmungen, Zusatzinformationen und gestufte Hilfestellungen ihr Wissen erweitern und aufbauen. Darüber hinaus ermöglicht die Technik, den Wissensstand der einzelnen SchülerInnen zu diagnostizieren und weitere Lernangebote individuell anzubieten. Die SchülerInnen erwerben nachhaltige Kompetenzen für das selbstständige Lernen in der digitalen Welt.
Überprüft wird mit dem Projekt, inwieweit interaktive Lernmaterialien SchülerInnen in Selbstlernphasen individuell zu unterstützen und durch Diagnoseverfahren zu fördern vermögen, ohne dass sie auf die Hilfe von Eltern oder Lehrkräften angewiesen sind. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Konzipierung von Selbstlernphasen in allen Schulformen und für die Weiterentwicklung des nachhaltigen Lernens in der digitalen Welt. Sie dienen auch als Basis für die Konzipierung eines "Flipped Learning" im Deutschunterricht.
Programmiert werden die Lernstifte in Unterstützung durch die Informatik an der OvGU. Die empirische Begleitforschung erfolgt durch die Professur für allgemeine Didaktik
Digitale Medien in der Kita - Analyse der digitalen Praxen und des medialen Habitus von Erzieher*innen und Entwicklung eines Erhebungsinstruments sowie eines Fortbildungsmoduls
Laufzeit: 01.07.2020 bis 30.06.2023
Im Fokus des Vorhabens steht der berufsbezogene mediale Habitus von frühpädagogischen Fachkräften, dessen Kenntnis - sowohl hinsichtlich der Nutzung digitaler Lernmittel für Kinder und medienpädagogischer Angebote, der Organisation der Arbeitsabläufe in der Kita, der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Fachkräfte und der Vernetzung und Kommunikation mit Eltern u.a.m. - als Ausgangspunkt für zielgruppengerechte Interventionen zur Digitalisierung von Kitas angesehen wird. Es werden in einem qualitativen Design Typen dieses Habitus rekonstruiert und unter Einbezug der Perspektiven von Kindern und Eltern seine Einbettung in das auf digitale Medien bezogene Geschehen in der Kita analysiert. In einer anschließenden quantitativ angelegten Studie wird ein Fragebogen zur Erfassung dieses Habitus entwickelt und an einem größeren Sample für die Validierung sowie Quantifizierung der Habitus-Typen genutzt. Des weiteren wird der Fragebogen als Instrument zur Erfassung und Selbstreflexion des Habitus von Erzieher*innen, etwa im Rahmen einer Weiterbildung, aufbereitet und publiziert. Die empirischen Ergebnisse werden für die Entwicklung eines Weiterbildungsmoduls genutzt, das die Analyse und Reflexion des jeweiligen Habitus und des auf digitale Medien bezogenen Geschehens in der jeweiligen Kita zum Gegenstand hat. Die Verwendung und Auswertung des Fragebogens als Instrument zur Bestimmung des persönlichen Habitus wird in dieses Modul integriert.
MOBILE GAMING APP FOR IDENTIFICATION AND DOCUMENTATION OF SKILLS AND COMPETENCES FOR DISADVANTAGED YOUNG LEARNERS
Laufzeit: 01.10.2019 bis 30.09.2021
Die Zielgruppe des Projektes sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 18-34 Jahren, die sich nicht in einer Ausbildung befinden (NEETs). Das Ziel ist die Kontaktaufnahme mit Beratungsstellen, Kontakt zur Erwachsenenbildung finden, Heranführen von NEETs an den Arbeitsmarkt.
Die Erhebung erfolgt auf 2 Ebenen:
- Befragung/Interview/Fokusgruppe ("Fragebogenerhebung") mit 25 TrainerInnen, BeraterInnen, BetreuerInnen
- Fokusgruppe ("Fragebogenerhebung") mit 10 ArbeitsmarktexpertInnen pro Partnerland
- Befragung/Interview mit 25 Personen der ZG pro Partnerland
IO 1 betrachtet eine Desktop Recherche zu bereits bestehenden Apps (open source), die Schlüsselkompetenzen beinhalten/behandeln. Diese bestehenden Apps können in die Erstellung der Play your skills App (IO 2) einfließen/übernommen werden.
Aus den Erfahrungen von IO 1 wird eine Gaming App für die ZG NEETs programmiert bzw. aus bereits existierenden Apps Teile eingefügt. Diese Gaming App enthält kurze Sequenzen (Werbeeinblendungen, Einschaltungen) mit Informationen zu Beratungsstellen, Erwachsenenbildungseinrichtungen, Arbeitsmarktinfos, usw.
Erstellen von Videos, die während der App-Benutzung eingespielt werden. Diese Videos schaffen die Verbindung zu Beratung, Weiterbildung, Arbeitsmarkt.
Ein Handbuch für den Einsatz der App für TrainerInnen, BeraterInnen, usw. wird entwickelt. Zusätzlich findet auch eine LTTA (Learning Teaching Training Activity) statt sowie 3 Tage Weiterbildung für TrainerInnen, BeraterInnen, StreeworkerInnen, etc.
Sonstiges:
- Erstellung einer Website
- Auftritt in sozialen Medien
Learntech Accelerator (LEA)
Laufzeit: 01.03.2018 bis 29.02.2020
Basierend auf den Erkenntnissen von IMAILE PCP of Innovative STEM/PLE (www.imaile.eu) wird das Projekt LEARNTECH ACCELERATOR ( LEA) einen Quantensprung von einem einzelnen Projekt zu einer kritischen Masse von europäischen Beschaffungsstellen machen, die diese Aufgabe übernehmen:
- Das LEA-Beschaffernetzwerk und die "Beobachterstädte" vereinigen
- Die Erfahrungen aus dem IMAILE PCP als LEA-Basislinie umsetzen
- Empfehlung einer LEARNTECH-Nachfragepolitik - 2030, um die Fragmentierung des öffentlichen Sektors zu verringern
- Ermöglichung eines verstärkten Dialogs zwischen Nachfrage- und Angebotsseite
- Wissenstransfer für die LEARNTECH-Gemeinschaft (andere Beschaffer, Industrie, Start-ups, Endnutzer
- und politischer Ebene), um Hindernisse für die innovative Beschaffung zu beseitigen
- Ausarbeitung eines PPI (auf der Grundlage von IMAILE) und eines zusätzlichen künftigen PCP
- Beschleunigung der Sensibilisierung für innovative Beschaffung, einschließlich sektorübergreifender Wertschöpfungsketten
LEA WP- METHODOLOGY wurde entwickelt, um die oben genannten Ziele zu erreichen, mit dem Fokus auf "ACCELERATE":
- Zusammenarbeit im LEA-Netzwerk ( WP 2)
- Nachfragepolitische Empfehlungen ( WP 3)
- Dialoginstrumente/ Orte des Dialogs zwischen Nachfrage- und Angebotsseite ( WP 4)
- Wissenstransfer innerhalb der Gemeinschaft ( WP5)
- Bewusstseinsbildung auf EU-Ebene ( WP 6)
- Diese vereinheitlichte und wissensbasierte Aktion wird zum LEA ROADMAP 2030 führen:
- -Kritische Masse von europäischen Beschaffern von LEARNTECH in Zusammenarbeit mit ersten Kunden
- Anwenderbeispiele zum Nachweis von Kosten- und Zeitersparnis, Standardisierung und Interoperabilität als Ergebnis innovativer Beschaffung
- 2030 LEARNTECH Marktprognose und Nachfragepolitik
- Schulungsmaterial/Methoden/Werkzeuge für mehr Kompetenz und einen dynamischen Dialog innerhalb der LEARNTECH-Gemeinschaft
- Eine vorbereitete PPI auf der Grundlage von IMAILE mit den daraus gezogenen Lehren
- Ein zusätzlicher vorbereiteter PCP, der in LEA identifiziert wurde Die Umsetzung des LEA-Projekts soll zu einer SMARTEN, INKLUSIVEN UND NACHHALTIGEN NACHFRAGEBASIERTEN ENTWICKLUNG VON LERNTECHNOLOGIEN beitragen
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 10.11.2025
IMAILE - Innovative Methods for Award Procedure of ICT Learning in Europe
Laufzeit: 01.02.2014 bis 28.01.2018
Entwicklung einer neuen Generation einer "persönlichen Lernumgebung"
Das Ziel des IMAILE-Projektes ist die Entwicklung einer neuen Generation einer "persönlichen Lernumgebung" im Primar- und Sekundarbereich und hier insbesondere am Beispiel der sog. MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Hierbei sollen sowohl die unterschiedlichen individuellen Lernstile von Schülerinnen und Schülernaber auch der Zugriff über verschiedenste technische Geräte (Bring-Your-Own-Device)berücksichtigt werden.
Die Entwicklung einer solchen Umgebung wird im Rahmen des von der Europäischen Kommission mit 4,6 Mio Euro geförderten Projektes unter Verwendung des Pre-Commercial-Procurement-Verfahrens (PCP) ausgeschrieben. Zu den Aufgabenschwerpunkten der OVGUgehört die Mitarbeit an der Vorbereitung und Durchführung der vorkommerziellen Ausschreibungder personalisierten Lernumgebung. Durch die Mitarbeit kann Sachsen-Anhalt Einfluss auf die Leistungsbeschreibung nehmen, um so z. B. die Interessen des Bildungssystems Sachsen-Anhalts mit seinen föderalen Strukturen abzubilden und einfließen zulassen.
Koordiniert wird das Projekt durch die schwedische Kommune Halmstad.
Es sind zehn Partner aus sieben europäischen Ländern beteiligt.